Infrastruktur und Geographie
Allgemeines Kirchen Wanderwege
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Aufgrund der günstigen
Lage zwischen den Ballungsgebieten Linz und Wels stieg die Bautätigkeit
und im Zuge dessen auch die Einwohnerzahl in den letzten Jahren stark
an. Ein besonderes Projekt der Fa. Fluh: „Wohnen im Grünen in Roithen“
Probleme entstehen
durch die labile Boden-beschaffenheit in der Gemeinde, Rutschungen und
Setzungen müssen z.T. mit hohen finanziellen Mitteln saniert werden,
siehe sog. „Schemiger-Rutschung“ – ca. € 618.000.-
Gewerbe- oder Industriebetriebe sind in Scharten wenig vorhanden. Es herrscht die agrarische Struktur immer noch vor. Bauern setzen auf Direktvermarktung, Mostschenken, Schnaps- und Obstverkauf.
In den letzten Jahren entfalteten einige Schartner künstlerische Aktivitäten, z. B. Prof. Mag. Franz Weiss, Merce` und Univ. Prof. Wolfgang Kirchmeier, Mag. Erwin Krump, Irmgard und Gudrun Spitzbart, Anna Jandl, Reg.Rat Josef Turner.
Eine Umfrage bestätigt: Ein äußerst hoher Prozentsatz fühlt sich sehr wohl in der Gemeinde – hohe Wohnqualität, gute Luft, keine Industrie, Umwelt noch intakt |
Karte Bezirk Eferding |
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Allgemeine Infrastruktur: |
Gemeindeamt und Standesamt Gemeindearzt / Praktischer Arzt Volksschule Gemeindekindergarten Nachmittagsbetreuung für Kindergartenkinder und Volksschüler Geldinstitut - Volksbank Kaufgeschäft, Bäckereien, Gasthäuser, Freizeitanlagen (Tennishalle, Tennisplätze, Squash, Sauna,...) |
In der Gemeinde Scharten sind zwei Kirchen...
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...die röm. kath. Wallfahrtskirche Pfarrer Mag. Rupert Niedl |
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Der dominierende Mittelpunkt in Scharten war und ist die Wallfahrtskirche Maria Scharten. Es scheint leider nicht auf, wann die erste Kirche oder größere Kapelle gebaut wurde, allerdings wird eine Kirche in Scharten erstmals in einer Urkunde des Papstes Bonifaz IX. vom 01.01.1400 erwähnt. Der Bau der heutigen Kirche wurde 1506 von den Schaunbergern begonnen. Aufgrund der Religionswirren der Reformationszeit kam es zum Baustillstand, sodass die Kirche erst 1632 fertig gestellt wurde. Bis 1784 gehörte die Kirche in Scharten zur Pfarre Eferding, dann erst wurde sie eine eigenständige Pfarre. In den Hochaltar der Wallfahrtskirche wurde die Gnadenstatue, die um 1510 geschnitzt wurde, integriert. Hochaltar und Seitenaltäre zeigen Bilder aus dem Leben Marias, unter anderem die Geburt Jesu, die Hl. Familie und die Kreuzigung. Über die Ursprünge der Wallfahrt ist wenig bekannt, jedoch gibt es aus dem Jahre 1400 eine Ablassbreve, daher dürfte zu diesem Zeitpunkt die Schartner Wallfahrt schon gut bekannt gewesen sein. Ziel der Wallfahrt nach Maria Scharten ist eine gekrönte Marienstatue („Unsere Liebe Frau von der Scharten“), die das gekrönte Jesuskind trägt. Die Kirche ist während des Tages offen. Für Führungen bitte im Pfarramt anmelden. Tel. 07272/5210. |
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und ...die evang.Toleranzkirche AB Pfarrer Dr. Werner Engel |
| Aufgrund des Toleranzpatents von 1781 wurde im Jahr 1782 für die evangelische Bevölkerung ein hölzernes Bethaus erbaut. Der Besitzer des Gasthauses Mair zu Edt schenkte der Gemeinde Grund für die Errichtung von Bethaus, Pfarrhaus und Friedhof. Das Bethaus war das erste Toleranzbethaus in Oberösterreich. Dem ersten Holzbau folgte 1819 ein gemauertes Bethaus. Der Turm wurde 1900 errichtet, 1911 war der Umbau zur Toleranzkirche abgeschlossen. |